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Tipps gegen Burnout

Das Burnout-Syndrom ist die Folge eines über längere Zeit anhaltenden Stressgefühls, das in einer lähmenden körperlichen und geistigen Erschöpfung mündet. Die Bezeichnung kommt aus dem Englischen und bedeutet “Ausgebranntsein”.

Die Gefahr, sich ausgebrannt zu fühlen, steigt:
– je mehr die Anforderungen des Berufes die eigenen Ressourcen übersteigen,
– je weniger Möglichkeiten zur freien Entfaltung und dem Einbringen eigener Ideen die Tätigkeit bietet und
– wenn das Verhältnis zwischen geleisteter Arbeit und der (auch immateriellen) Anerkennung als unausgewogen empfunden wird.

Besonders gefährdet sind Arbeitnehmer, die ständig in direktem und als stressig empfundenen Kontakt zu anderen Menschen stehen, wie beispielsweise Lehrer, Verkäufer und Altenpfleger. Ähnliches gilt für Personen, die sich mangels der Möglichkeit zu eigenen Entscheidungen wie austauschbare Zahnräder in einem größeren Getriebe fühlen. Unter diesem Eindruck leiden häufig Fließbandarbeiter und Telefonisten in Call-Centern. Aufgrund der Individualität des Menschen kann Burnout aber jeden treffen, in jedem Beruf und sogar in der Arbeitslosigkeit.

Burnout – daran erkennt man es

Sehr aufschlussreich ist schon das Gefühl einer inneren Leere, das durch den Mangel an Erfolgserlebnissen ausgelöst wird. Eine Distanzierung zur beruflichen Tätigkeit ist besonders dann ein wichtiges Signal, wenn der Betroffene zuvor mit vollem Herzensblut zur Arbeit gegangen ist. Oft geht einem späteren Burnout eine Phase des Strebens nach besonders guten Leistungen voraus, die mit zunehmender Überarbeitung ins Gegenteil umkippt.
Die ersten körperlichen Symptome sind eine erhöhte Reizbarkeit und eine schnellere Ermattung. Betroffene neigen dazu, sich von ihrem sozialen Umfeld abzuschotten und Kontakte zu Freunden und Familienmitgliedern auf ein Minimum zu beschränken. Wenn Probleme überspielt, ignoriert oder mit Essstörungen, Alkohol und anderen Süchten “gelöst” werden, weist dies auf eine ernsthafte Depression hin. Wird das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Erschöpfung zu stark, kann es sogar zu Suizidversuchen kommen.

Was tun gegen Burnout?

Langfristig gesehen müssen nicht die Symptome, sondern die Ursachen des Burnout-verursachenden Stresses bekämpft werden. Stressabbauende Mittel wie Sport und Entspannungsübungen können jedoch eine Unterstützung sein.

Sport wie Strandspaziergänge können helfen

Eine Psychotherapie ist nicht immer nötig, sollte aber nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Die Hilfe eines Beraters ist besonders dann sinnvoll, wenn wichtige Fähigkeiten wie der Umgang mit häufigen Veränderungen gelernt werden müssen. Klar definierte Ziele erleichtern es, die Kraft auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren und sich nicht in anstrengenden Nebensächlichkeiten zu verzetteln. Das Aufstellen klarer Tagesabläufe – auch mit festen Ruhepausen – kann somit hilfreich sein. Dazu gehört auch, äußere Störungen zu vermeiden. Viele Anrufe unter Kollegen können zum Beispiel durch E-Mails ersetzt werden. Sofern ständige Erreichbarkeit nicht zum Berufsbild dazugehört, sollte sie vermieden werden. Wenn die Stressfaktoren eindeutig betrieblicher Natur sind und von dem Betroffenen aus eigener Kraft heraus weder gelöst, noch erträglicher gemacht werden können, kann der letzte Schritt auch ein Wechsel der Arbeitsstelle sein.

Vorbeugungsmöglichkeiten

Arbeitnehmer sollten schon erste Anzeichen von Überarbeitung ernst nehmen und sich nicht davor scheuen, zu dieser vermeintlichen “Schwäche” zu stehen. Wenn das Problem die Arbeitslast ist, kann diese durch eine enge Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten besser verteilt werden. Vorgesetzte können auch allein viel zur Vorbeugung beitragen, indem von Beginn an auf die individuelle Förderung jedes einzelnen Mitarbeiters geachtet wird. Ein positives Beispiel hierfür ist die Gruner + Jahr AG. So, wie schlechte Leistungen angesprochen werden müssen, sollten gute Leistungen auch gelobt werden. Eine angemessene Forderung spielt ebenfalls eine Rolle, denn Routine schafft auf Dauer Frustration, Langeweile und Betriebsblindheit. Gleichzeitig müssen betriebsbedingte Veränderung nachvollziehbar kommuniziert werden, da zu viele Veränderungen in zu kurzer Zeit ebenfalls Stress auslösen – besonders, wenn der Arbeitnehmer ihre Notwendigkeit nicht versteht. Mitspracherechte und das Einbringen eigener Ideen fördert die emotionale Bindung und schafft innere Zufriedenheit.

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